SHOWDOWN Poker Open 4 - Omaha Pot-Limit

Pot Limit Omaha stand am Programm und zog immerhin 17 begeisterte Pokerspieler an die Tische, um entweder ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Spiel einzubringen oder einfach nur einmal etwas Neues auszuprobieren. Auf Grund dieser Konstellation trennte sich doch auch recht bald die Spreu vom Weizen, wenngleich das ganze „Abenteuer“ sich doch bis in die späten Nachtstunden hinzog. Dafür verantwortlich waren sicherlich einerseits die Möglichkeit zu diversen Rebuys und andererseits doch ein recht unkonventionelles und vor Allem glückliches Spiel mancher. Das änderte jedoch letztlich auch nichts daran, dass sich die Qualität durchsetzte :-)

An zwei Tischen ritterten sie also, die Barden des Pokersports, um den recht beachtlichen Preispool zu ergattern, der noch zusätzlich mit Tickets für das €5.000 GARANTIERT Turnier (So., 15.03. im FairPokerRoom in Villach) gespickt war. An meinem Tisch, sorgten besonders diverse Diskussionen über das richtige Setzverhalten und ein sinnvolles Spiel für Unterhaltung, am anderen Tisch saß Albert J , und trug das seine zur guten Laune bei. Ob nun das Spiel selbst oder die Anwesenden, es gab viel zu sagen, viel zu staunen und noch mehr zum schmunzeln. In dieser lustigen und besonders schaumgekrönten Stimmung, war es eine wahre Freude bei dieser Variante des Pokers mit dabei zu sein.

Stolze 50 Rebuys später hatte der gröbste „Spuk“ dann ein Ende und die Spieler konnten entspannt in die Pause gehen, nachdem sie ihre teilweise recht kleinen Stacks noch einmal aufgefettet hatten. Zu erwähnen wäre hier noch, dass sich der Renze bereits vor der Pause verabschiedet hatte, nach dem er von einem nicht näher erwähnten Spieler zum x-ten Mal glücklich abgeräumt wurde. Für mich eine verständliche Entscheidung. Außerdem hatten sich von den verbleibenden 16 Spielern, nur etwa 5 eine deutlich bessere Chipsituation verschaffen können. Alle anderen nagten mehr oder weniger am Hungertuch. Doch unabhängig davon, ging es in der Pause spaßig weiter und die eine oder andere Hand wurde noch einmal „analysiert“. Ich selbst durfte mich ebenfalls über einen recht mächtigen Stack freuen, hatte ich doch in einer der letzten Hände einen Mitspieler bei einem teuren Bluff erwischt.

Nach dem sich einige in der Pause mit Köstlichkeiten aus der Küche verwöhnt hatten, kamen die Spieler zu ihren Plätzen. Nun wurde es ernst, kein nachkaufen mehr, was noch da war stand am Spiel und wie gesagt war das bei einigen nicht grad viel. Das sorgte dafür, dass das Spiel abebbte und wenig Action, mit recht wenig Chips zu sehen war. Erst gut zwei Stunden später stand dann erst der Final Table, also noch eine Pause dazwischen. Ausgeschieden waren vorwiegend die „Versuchskaninchen“, doch es hatte auch bessere Spieler erwischt. Und nicht nur jene, die sich bereits bei Hold’em bewiesen hatten.

Wie gesagt, die Runde war eher feucht unterwegs und wahrscheinlich besonders deshalb fröhlich, doch in keiner Phase fehlte es an dem zündenden Element eines Siggi Brommer, dem die Anzahl seiner möglichen Rebuys so viel wichtiger ist, als die Wahrscheinlichkeit, irgendeinen Pot zu gewinnen. Nichts für ungut, aber das, was ich beim … ich weiß nicht mehr, wie das überhaupt geheißen hat, erlebt habe, war nicht mit Poker und für was es steht, irgendwie vereinbar. Verlassen wir jedoch so Unannehmlichkeiten und kehren zu dem zurück, was Pokern im engeren Kreis bedeuten sollte, nämlich Spaß an der Sache. Ich weiß schon, mir selbst sieht man das nicht immer an … außer nach dem x-ten Glas Gerstensaft, aber immerhin.

Am FT wurde, wie erwähnt, weiterhin sehr vorsichtig gespielt. Keine großen Pots und … keine überflüssigen Floskeln meinerseits mehr. Geld regiert die Welt und dementsprechend entwickelte sich auch das Spiel. Gegen Georg konnte ich einmal einen Bluff durchziehen, doch außerdem konnte ich kaum etwas Bewegen, die Chips betreffend natürlich :-)

Langer Rede, kurzer Sinn. Andy Gab wurde fünfter, was mir natürlich Auftrieb gab. Dahinter belegten Eflie und Armin ihre Plätze. Ich hatte die Ehre, mit „el presidente“ im Heads-up zu stehen und dort keine Chance gegen seine, kurz vorm Finish beginnende Glückssträhne, seine Starthände betreffend, zu haben, und einfach nur danke sagen musste, für einen erfolgreichen Abend. Ich war froh, über die Entwicklung und den Ausgang des Turniers und freu mich schon auf weitere Begegnung mit eifrigen Mitstreitern, in ähnlicher Konstellation.

Liebe Grüße, euer Wolfgang “Apemossi” G.

> Ergebnisse und Fotos

Tags: , ,

2 Antworten zu “SHOWDOWN Poker Open 4 - Omaha Pot-Limit”

  1. Toxic_28 sagt:

    …(feucht) lustig ist es gewesen, hab auch mein bestets gegeben das die Stimmung am überkochen gewesen ist :D ob der Aholol daran schuld war…hmmm…sagen wir mal so wer dabei war kann´s sicherlich besser abschätzen :D

    !!! ALEX !!! ….supi dein erster SIEG seid es den Verein gibt ;) siehste Übung macht den meister :D

    oky dann mach mich mal Schluss für Heute, grias eich alle noch schnell und gute Blätter, BERTL :)

    …P.S.: Wolfi: Nice Bericht ;)

  2. Rebuykiller sagt:

    Zitat:
    “Wie gesagt, die Runde war eher feucht unterwegs und wahrscheinlich besonders deshalb fröhlich, doch in keiner Phase fehlte es an dem zündenden Element eines Siggi Brommer, dem die Anzahl seiner möglichen Rebuys so viel wichtiger ist, als die Wahrscheinlichkeit, irgendeinen Pot zu gewinnen. Nichts für ungut, aber das, was ich beim … ich weiß nicht mehr, wie das überhaupt geheißen hat, erlebt habe, war nicht mit Poker und für was es steht, irgendwie vereinbar. Verlassen wir jedoch so Unannehmlichkeiten und kehren zu dem zurück, was Pokern im engeren Kreis bedeuten sollte, nämlich Spaß an der Sache. Ich weiß schon, mir selbst sieht man das nicht immer an … außer nach dem x-ten Glas Gerstensaft, aber immerhin.”

    Kommentar:
    Ich geb dir recht, in einem Rebuy-Turnier ist mir die Anzahl der möglichen Rebuys tatsächlich wichtiger als die Karten, die ich Pre-Flop in der Hand habe. Nämlich deswegen, weil es bei einem “3-4-5-fach-Gemetzel” vollkommen wurscht ist was man Pre-Flop in der Hand hat. Größtenteils ist das Spiel in dieser Phase Glücksache.
    Rebuytime = Lottotime.
    Das verstehen zwar manche nicht, aber es ist mein persönliches Erfolgsgeheimnis.
    Ich “kaufe” mir also die Chips für die Phase nach dem Add-On, wenns nicht anders geht.
    Hauptsache ich hab GENUG Chips NACH dem Add-On, dann kann ich auch entsprechend auf Druck spielen.
    Mein Kommentar hat also einen Grund bzw. eine Gegenfrage:
    Fällt es unter “Unannehmlichkeiten” wenn man diese (zugegeben sehr aggressive) Spieltechnik praktiziert oder war damit was anderes gemeint?

    lg RebuyKiller
    SirMagic
    Sigi Brommer
    :)

Hinterlasse eine Antwort

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu erstellen.