Von heiligen Hallen, cracy moves und fkn freaks

Rund 40 Spieler fanden sich in den geheiligten Hallen des SHOWDOWN Poker Clubs auf eine weitere Runde Plastikweitwurf, sei es mit Karten oder Chips. Ein Deepstack Turnier war angesagt, mit 10k an Chips als fruchtbarer Boden für Bluffs und etliche merkwürdige moves. Denn was kann schon passieren, wenn man so viel Plastik vor sich liegen hat? Die Antwort auf diese naive Frage präsentierte sich mir als ich nach 15 Minuten jugendlichen Wahnsinns einen Drittel meines Stacks verdonkt habe. Ein Schicksal, das wohl auch andere ereilt zu haben scheint, wenn man dem Gejammer von den anderen 3 Tischen Gehör schenkte.

Ein DS Turnier hat einige interessante Aspekte in Sachen Strategie und Taktik. Vor allem “Slow Play”, denn niemand, ich wiederhole: wirklich niemand zahlt bei 25/50 das 11k-all-in vom UTG-Spieler!!! Kurz nach der ersten Pause ging es schon ernster zur Sache, denn die Spieler hatten sich offenbar an die geänderten Spielmechanismen eines DS gewöhnt. Nur Sir Magic spielte magisch wie eh und je, wenigstens bis man hören konnte: “Maaa, Hansi, wie konnst´n des zohln?” “Yo, Siggi, Alta, sorry man!” Daraufhin wurde der Tisch aufgelöst und ein ebenso aufgelöster Siggi widmete sich der Heads-Up Challenge. Und nach einer All-in-Konfrontation zwischen A7, KK und AA wurde auch mein Tisch aufgelöst, während die zittrigen Könige am gefloppten Set aufatmen konnten.

Obwohl ich meinen Stack mehr als nur regeneriert habe, wurde es in der Mitte des Turniers richtig eng. Mit Hansi am Tisch muß man immer mit raises rechnen und so spielte ich vorsichtiger. Im BB wurde ich vom Christian als SB all in gestellt, bezahlte das aber mit AQ und sah A7 bei ihm - puh, nochmal aufgedoppelt. Recht trocken konnte ich dann nochmal aufdoppeln, bevor es zum FT ging. Wir 10 Haie lauerten an jeder Ecke des Tisches und das Chips-Buffet war eröffnet. Zufrieden damit das Finale erreicht zu haben gab es nun massig Erhöhungen. Dementsprechend schnell fielen auch die Leute aus. Ich persönlich hatte am ganzen FT nur 2 spielbare Hände und mußte ärgerlich zusehen wie sich die anderen um Kopf und Haar raisten und mein Stack wieder dahinschwand. Im Gegensatz zu Gerhard, der gottleiche Hände kriegte und einen Spieler nach dem anderen exekutierte.

Nachdem die Tanja trotz Sympathie und gutem Spiel als 4. ausschied und ich grad mal 3 BBs hatte, entschied ich mich für ein all-in mit der nächsten Hand, egal was sie ist. Das war die zweite spielbare Hand und ich ging all-in mit KJ und wurde gecallt von KQ - sehr witzig lieber dealer! Aber der J war bereits im Flop und ich konnte wieder aufatmen. Turn 10 River A - nicht mehr witzig lieber dealer. So ging ich gegen eine bessere Starthand trotzdem ein. Die Evelin nahm mich also gekonnt aus dem Turnier und lehrte Gerhard kurze Zeit danach auch das Fürchten.

Alles in Allem war das wieder ein gelungenes Turnier. Wobei ich hier aber anmerken muß, daß ich recht begeistert von der Idee bin immerwieder was neues auszuprobieren. Denn bei egal welcher Pokervariante, man kann immer wieder was neues dazulernen. In dem Sinne, viel Erfolg bei Euren Spielen und ich freue mich darauf wieder einmal mit Euch die Karten kreuzen zu können.

Euer f.freak

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2 Antworten zu “Von heiligen Hallen, cracy moves und fkn freaks”

  1. Alexander sagt:

    hehe :) nice Entry, freak!
    cu @ the tables alter Pokerritter ;)

  2. Toxic_28 sagt:

    …very nice ;)
    …u ich denke schon das sich das eine oder anderemal unsre Karten KREUZEN werden :D

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